Wahlaufruf zur Stichwahl am Sonntag

27.09.22
Schleswig-HolsteinSchleswig-Holstein, News 

 

Von DIE LINKE. Flensburg

Der Kreisparteitag des Kreisverbandes Flensburg der Partei DIE LINKE ruft alle Flensburgerinnen und Flensburger am kommenden Sonntag zur Wahl auf. „Alle Menschen, die in Flensburg lernen, arbeiten und leben, müssen gleichberechtig am Stadtleben beteiligt sein“ erklärt der Kreisvorsitzende Luca Grimminger. Grimminger weiter:
„Uns ist es wichtig, dass alle Menschen in Flensburg bei der Stichwahl zur OB-Wahl von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen. Wir benötigen gute, tarifgebundene Arbeitsplätze, verbunden mit guten Arbeitsbedingungen.“ so der Kreisvorsitzende. DIE LINKE sieht für die Künftige Amtsperiode viele Herausforderungen, die gemeistert werden müssen. So steht bezahlbarer Wohnraum, gerade im Hinblick auf steigende Energiekosten, ganz oben auf der Prioritätenliste. Nach Meinung der LINKEN kann dies nur mit einer kommunalen Wohnungsgesellschaft erreicht werden. Bisherige versuche, bezahlbaren Wohnraum über die Anlockung von privaten Investoren zu schaffen sind gescheitert. Es muss verhindert werden, dass die Armut in Flensburg weiter ansteigt. Familien und Rentner*innen müssen besonders vor Armut geschützt werden.
Der Ausbau erneuerbarer Energien und des öffentlichen Nahverkehrs, muss sofort in Angriff genommen werden. Die LINKE will eine neue Mobilitätskultur, die die einzelnen Beförderungsmöglichkeiten verbindet – zu Fuß, per Rad, mit Carsharing, mit Bus und Bahn, natürlich barrierefrei und bezahlbar. Zudem können wir nicht weiter zulassen, dass wertvolle Grünflächen weiter versiegelt werden, schon gar nicht für private Investorenträume.
Die Kreisvorsitzende Jolyn Muijsers ergänzt: „Im geplanten Krankenhausneubau muss dringend nachgeplant werden. Im jetzigen Plan werden Frauenrechte nicht berücksichtig. Das Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen ist eine Position von Vorvorgestern und in der heutigen Zeit nicht mehr hinnehmbar.“
Die anwesenden Mitglieder bezweifeln, dass die anstehenden Herausforderungen von einem OB-Kandidaten, der für den Arbeitgeberverband die alleinigen Interessen der Wirtschaft vertreten hat, im Sinne einer sozialen Stadt lösen wird.







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